Brauche ich Vorkenntnisse? Was muss ich mitbringen?
Nein, du benötigst keine speziellen Vorkenntnisse. Es ist allerdings von Vorteil, Spaß am Recherchieren und am kreativen Schreiben zu haben.
Die Grundlagen von Facebook – sofern nicht bekannt – werden im Tutorium erläutert. Auch zur Recherche und zum kreativen Schreiben gibt es dort Hinweise.
Was sind meine Aufgaben?
Lass dich anhand von Quellen und Fachliteratur so auf eine historische Figur ein, dass du sie mit den Mitteln von Facebook zum Leben erwecken kannst.
Was hat die Figur gedacht? Was hat sie gemacht? Wie hat sie die Welt um sich herum erlebt und verarbeitet? Was haben andere über sie gedacht?
Gibt es ein Tutorium? Wann und wo?
Das Tutorium findet im MIZ Babelsberg statt. Voraussichtlicher Termin: Ende Februar 2012.
Wann startet das Projekt?
Das Projekt startet Mitte März und dauert sechs Wochen.
Wie viel Zeit muss ich aufwenden?
Die Hauptarbeit fällt in den Ferien nach dem Wintersemester 2011/12 an. Über sechs Wochen spielst du die Rolle deines Charakters auf Facebook und tauscht dich mit anderen Usern aus – sowohl mit realen aus dem Hier und Jetzt, als auch mit deinen Zeitgenossen.
Kann ich mir eine Figur aussuchen?
Ja. Allerdings gilt, frei nach dem Alten Fritz: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Kann ich als Team mitmachen?
Im Prinzip schon. Schreib uns eine Email, dann klären wir, wie das aussehen könnte!
Warum soll ich bei fritzplus mitmachen?
fritzplus bietet dir eine ungewöhnliche Möglichkeit, dich mit Geschichte und insbesondere der Zeit Friedrichs des Großen zu beschäftigen. Es beschränkt sich nicht auf reine wissenschaftliche Arbeit und deren Perspektive, sondern lässt Freiraum für Interpretation. Die historischen Figuren werden zu Charaktere. Der historische Kontext wird zur Spielwiese für Konflikte und Intrigen.
Beispiele für diese sehr freie Art des Umgangs mit Geschichte sind der Film Amadeus (USA 1984) des Regisseurs Miloš Forman oder das Bühnendrama Don Karlos von Friedrich Schiller. In beiden Fällen steht die Story im Vordergrund, die historische Korrektheit steht im Zweifel hinten an. Wir gehen mit dieser Vorgehensweise offen um. Deshalb glauben wir, dass wir das dürfen.
